Grüß Blog zusammen,
vor dem Wochenende ist nach der Party-Woche. Muss dringend einen festen Visagisten einstellen, weil das so (schwarze Augenränder, Fix-und-alle-Teint) nicht weitergehen kann.
Bereits am Montag tobte der Irrsinn. Während andere da noch ihren Samstags-Rausch ausschlafen, ließes es die Promis krachen. Im wunderhübschen Prinz Alfons Palais in Bogenhausen lud der “E! Entertainment”-Sender zum Relaunch-Event (was wäre die Münchner Szene ohne englische Vokabeln?). In Wahrheit war es eine Haus-Party deluxe. In jedem Zimmer fühlten sich die Promis gleich wie Zuhause, saßen auf dem Boden, aßen im Stehen, spielten Billard, fragten, ob sie drinnen rauchen dürfen und schmissen ab und zu ein paar Gläser um.
Ich traf die erschlankte Christine Neubauer, die sich gleich bei mir für den “Moppel-Ich wird zum Mucki-Ich”-Artikel bedankte. Das Halbweib sieht wirklich wahnsinnig dünn, trainiert und super aus. Das beste Schönheits-Rezept ist allerdings ihre neue Liebe – mit José geht sie jetzt auf große Liebes-Reise.
Männer-Model Marcus Schenkenberg ernährt sich flüssig von Wodka, und das andere, sehr viel unterhaltsamere Männermodel Papis Loveday lästert mir zu: “Boah, der ist ganz schön fett geworden!” Zickenkrieg wird in München halt auch immer zum Schampus (Moet satt) serviert. Edel-Essen-Beschaffer Uli Dahlmann, der mehr und mehr auf den Münchner Catering-Thron wandert, sorgte dafür, dass kein einziges Glas leer wurde.
Zwischen Daniela Katzenberger und etlichen Moderatorinnen/Models/Schmuckdesignerinnen/Exen-von tauchte dann endlich der Star-Gast auf: Kelly Osbourne. Die Tochter der Rock-Legende hat die Skandal-Gene von Ozzy geerbt. Sie trinkt viel, raucht viel, lacht viel – und laut. Kurz zuvor hatte sie das Bier im Hofbräuhaus gekostet. “Ich liebe München”, erzählte sie mir. “Ich will unbedingt einen deutschen Mann – noch viel lieber als ein Dirndl. Die kosten ja 3000 Euro, das ist mir echt zu teuer.”
Toll: Kelly mischte sich ins Haus-Party-Getümmel und wurde nicht – wie sonst bei Stargästen üblich – in einer VIP-Ecke weggesperrt. Sie genoss die Anteilnahme und den Champagner.
Mein lieber Freund Schampus-Schommi (trinkt wirklich NIE Prosecco – lieber verlässt er die Party) hat mir an der Bar dann den neuen Trink-Trend erklärt: “Es muss beschlagen sein!”
Bitte?
Schampus-Schommi weiter: “Es reicht nicht, dass der Champagner kalt oder die Gläser kühl sind. Die Gläser müssen beschlagen sein!” Drei Mal lässt er deshalb die vollen Schampus-Gläser zurück gehen, bis er endlich ein beschlagenes Glas erwischt.
Meine bessere und chaotischere Seite, also der Mann, der niemals einen Regenschirm benutzt und deshalb dauernd erkältet ist, probierte die Variante gleich mal aus. Und siehe da: “Beschlagener Moet ist besser als Grippostad. Ich bin geheilt!”
Verschlagen sind dafür andere, die ich hier mal lieber nicht aufzähle. Fakt ist, dass Kelly später noch in der Milchbar weiterrockte, Dschungel-Queen Indira bei uns übernachtete und am nächsten Tag übermüdet im Zug erst in Dortmund aufwachte, obwohl sie in Frankfurt aussteigen wollte. What A Night!
Um Gerüchten, in München würde nur getrunken und nie gegessen werden, vorzubeugen, hier noch dieser Beißerchen-Beweis: Gestern in der Käfer-Schänke empfing Trüffel-Papst Stephan Burger 15 auserwählte Gäste, um die Trüffelsaison mit weißem Alba-Trüffel zu starten.
Sechs Gänge, einer knolliger als der andere, verzauberten den Gaumen der Gäste. Angefangen von Trüffel-Sushi über Trüffel-Passatelli (Pasta mit Käse im Teig) bis zu Trüffel-Schoko. Mmmh. Sogar ich, die wirklich nie Schokolade isst, probierte todesmutig die süße Variante mit Schokolade. Ein Traum.
Bevor mich jetzt alle für diese Woche hassen, höre ich für heute mal lieber auf. Cheers!



http://www.youtube.com/watch?v=rw2b8ENc_Ak